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30 Sep |
Mögliche Fehler beim Selbstbau Breitbandlautsprecher
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Beim Bau eines Breitbandlautsprechers und beim Kauf der Einzelteile ist Köpfchen gefragt. Keinesfalls sollte man, wie leider so oft der Fall, bei den Bauteilen nur nach Optik gehen, sondern nach Qualität. Noname-Ware aus dem Internet ist oft minderwertig, deshalb sollte man vor allem auf die technischen Daten und darauf, ob ein ausführliches Datenblatt vorliegt, achten. In jedem Fall gilt es, beim Fehlen wichtiger Informationen vom Kauf eines Produktes abzusehen, um unschöne Überraschungen zu vermeiden. Bei Markenlautsprechern ist darauf zu achten, dass der Hersteller das Modell noch immer liefert.
Am sinnvollsten ist es, mit dem Bau der eigentlichen Lautsprecher zu beginnen, und erst danach das Gehäuse dafür zu bauen. Denn wenn man ein bereits fertiges Gehäuse hat, kann es schwer werden, die passenden Lautsprecher dafür zu finden, die dann möglicherweise auch noch teurer als geplant sind. Also, um Kosten und Mühen zu ersparen, zuerst den Lautsprecher, dann das Gehäuse bauen.
Was die Universalweichen und Weichenberechner betrifft, ist zu bedenken, dass die Interaktion zwischen Lautsprecher und Frequenzweichen sehr komplex ist. Deshalb sollte auch auf beides besser verzichtet werden, sonst werden die Ergebnisse möglicherweise nicht zufriedenstellend. Zum Berechnen der Wichen eignet sich am besten eine spezielle Messsoftware, mit der die Werte am genauesten berechnet werden können. Wem das zu viel Aufwand ist, der sollte auf einen fertigen Bausatz zurückgreifen.
Wer Fragen zum Bau eines Lautsprechers hat, muss die Daten des Gerätes, oftmals genügen Marke und Bezeichnung, wissen, sonst wird kein Experte helfen können.
Eine kostspieligere, aber auch problematischere Angelegenheit sind mit Passivweichen ausgestattete Subwoofer, die oft aufgrund des Subpegels nicht mit der restlichen Anlage kompatibel sind. Um die Trennfrequenzen passiv variieren zu können, ist ein teurer Bauteileeinatz von Nöten, weshalb man mit einem aktiven hochwertigen Submodul meist besser beraten ist. Ein gutes Modul von Hypex, INOSIC oder Monacor kostet zwar etwas mehr, dafür hat es aber eine wesentlich längere Lebensdauer und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.
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15 Jul |
Cyburgs Sticks mit Tangband W4-655 Breitbandlautsprecher
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Die Cyburgs-Sticks gehören zu dem Typ der Breitbandlautsprecher. Besonders interessant ist der Bausatz, da er sehr kostengünstig ist und leicht umzusetzen, ohne Gehrungen zu Fräsen.
Bei Breitbandlautsprechern ist die Wiedergabecharakteristik sehr speziell, da ein Breitbänder aus einem Chassis (nahezu) den gesamten Frequenzbereich wiedergeben kann. Würde kein Gehäuse um das Chassis vorhanden sein, so wäre er in den Tiefen Bereichen sehr begrenzt. Aus diesem Grund ist, wie auch bei Tieftonchassis, ein Gehäuse unbedingt von Nöten.
Das Gehäuse der Cyburgs Sticks ist als Doppelbassreflex ausgelegt. Im Klartext heißt dies, dass das Chassis im oberen Bereich eine kleine Kammer angeschlossen hat, in die es direkt rein spielt. Aus dieser Kammer führt ein Bassreflexport in eine Größere, die ebenfalls als Bassreflex-System ausgeführt ist, jedoch mit einem wesentlich größeren Volumen. Effekt davon ist, dass die Resonanzfrequenz Kammer für Kammer nach unten verschoben wird und der aktive Tieftonbereich ausschließlich über den unten liegenden Bassreflexport wieder gegeben wird. Der Mittelton und Hochton-Bereich wird direkt über die Membranfläche abgegeben. Durch die Doppelbassreflexausführung wird erreicht, dass die Phasenlage der Frequenzen wieder gleich ist.
Wie am Anfang geschrieben, ist die Umsetzung des Gehäuses sehr einfach, da ausschließlich gerade Bretter (MDF oder MPX) benötigt werden. Diese kann man sich ohne weiteres im Baumarkt zuschneiden lassen. Das anschließende zusammenleimen gestaltet sich dann recht einfach und nur beim verschönern des Gehäuses, muss man sich zwischen lackieren, furnieren, ölen oder bekleben entscheiden. Dies kann natürlich nach eigenem Geschmack geschehen und wenn man auf den Rustikal-look steht, kann man auch die Rohversion benutzen.
Durch den Breitbandlautsprecher benötigt man eigentlich keine Frequenzweiche, da keine Frequenzen auf unterschiedliche Chassis verteilt werden müssen. Jedoch ist ein Sperrkreis ratsam, der für eine Glättung einiger Unebenheiten im Frequenzgang sorgt. Dieser besteht aus wenigen passiven Bauteilen, wie Spulen, Kondensatoren und Widerständen und ist relativ einfach zusammen zu löten. Den Sperrkreis kann innerhalb des Gehäuses oder für spätere Anpassungen außerhalb angebracht werden.
Zur Klangcharakteristik des Lautsprechers kann man folgendes sagen: Er klingt Typisch Breitbandig.
Typisch für Breitbandlautsprecher ist eine starke Bündelung des Hochtonbereichs, also ist notwendig, die Lautsprecher penibel auf die Höhrposition auszurichten, da der Sweetspot sehr klein ist. Außerhalb zerfällt das Klangbild ziemlich schnell und der Lautsprecher klingt zu Dumpf.
Ganz im Frequenzkeller fehlt den zierlichen Lautsprecher natürlich etwas, aber das kann man aus einem zierlichen 4 Zoll Chassis auch nicht erwarten. Angesichts der Größe des Tangband W4-655, der hier zum Einsatz kommt, ist es sowieso erstaunlich, dass der Untere Einsatzbereich bis auf ca. 60 Hz gedrückt wurde. Wer also etwas lauter hören möchte oder Basslastige Musik bevorzugt, der sollte über einen zusätzlichen Woofer und eine aktive Frequenzweiche Gedanken machen. In dieser Verbindung ist es schon beachtlich was aus einem Lautsprecher, der ca. 50.- (ohne Finish, inkl. Holz, pro Stück) kostet raus kommen kann. Wer also den einstig in dieses wunderschöne Hobby sucht, der sollte sich diesen Bausatz genauer ansehen!
Zu erwerben gibt es ihn z.B. hier: Omnes Audio
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18 Jun |
Was erwartet euch Einstieg
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Auf dieser Seite möchte ich euch Einblicke in das wunderschöne Hobby des Lautsprecherbaus geben.
Um Grundlagen zu schaffen, habe ich ein paar Seiten über die verschiedenen Bestanteile eines Lautsprechers eingerichtet und werde diese wohl auch noch um ein DIY-ABC ergänzen.
Es werden in Zukunft immer mal wieder neue Lautsprecherprojekte vorgestellt, die es als Bausatz zu kaufen gibt. So können auch Einsteiger in diesem Gebiet hochwertige Lautsprecher bauen, die zu erstaunlich günstigen Preisen erhältlich sind.
Im Gegensatz zu Fertiglautsprechern spart man ca 70% der Kosten um auf ein ähnlich hohes Niveau zu kommen.
Voraussetzung für dieses Hobby ist ein gewisses technisches Verständnis, ein wenig Geschick mit Werkzeugen und natürlich Zeit.
Und nun viel Spaß beim Lesen!